Stelle Dir vor, Du hast dich für eine K2 Expedition beworben und kannst nun daran teilnehmen. Es ist gar  nicht so einfach einen Platz zu ergattern, viele träumen davon! Viele wollen hoch hinaus!…
Stelle Dir nun einmal die Spitze Deines Berges vor  den Du erklimmen möchtest. Wir reden hier von dem K2! Dem Mount Everest! Wir reden hier von einem gewaltigen Ziel!

Nun die Frage: Hast Du dich darauf vorbereitet?

Frage Dich, ob Du die richtige Ausrüstung bei dir hast!
Ist dir bewusst, das die Luft dünner werden könnte für dich? Weißt du, dass es auf Deinem Weg auch mal regnen oder schneien könnte, das Lawinen abgehen, oder der Wind von links und rechts, von vorn und hinten, an dir rütteln, durch die windgeschützte Jacke sausen und dich bis auf die Knochen frieren lassen könnte?

Ja, all das könnte passieren und Du solltest jeden „worst case“  im Blick haben. Die Frage lautet nur: Wie gehst DU damit um?

Da du dir diesen wunderschönen und einzigartigen Berg zum Ziel gesetzt hast, wirst du dir auch sicher etwas dabei gedacht haben. Oder etwa nicht? Du hast Dir hoffentlich schon vorgestellt, wie atemberaubend der Ausblick sein wird, wie einzigartig das Gefühl, es geschafft zu haben. Du hast dir vielleicht sogar überlegt, wie aufregend es sein könnte, mit einer Gruppe von Gleichgesinnten diesen Weg zu gehen und das Abenteuer zu beginnen. Dort oben, dort hast Du dich stehen sehen, als Du dir das Ziel gesetzt hast. Dabei hast Du sicher bemerkt, wie Dein Herz springt vor Freude oder?!

Genau dieses Gefühl war der Auslöser Deines Antriebes! Das ist der Grund warum Du dein Ziel erreichen willst. Weil es Dich glücklich machen wird!

Reinhold Messner war der erste Kletterer, der den Mount Everest, ohne zuhilfenahme von Sauerstoffflaschen, bis zum Gipfel erklommen hat. Er hat sich beim Bergsteigen immer an Grenzerfahrungen gewagt und sich genau deshalb immer wieder nach neuen Abendteuern gesehnt und sie umgesetzt. Denn er hat immer wieder dazu gelernt. Über das Leben, über sich selbst, sowie über seine Grenzen und Möglichkeiten. Jedoch weil er dies tat und sich nicht, trotz aller Schwierigkeiten und negativ Stimmen, davon hat abbringen lassen die Spitzen erklimmen zu wollen, gelangte er an die wundervollsten Aussichtspunkte dieser Welt! Er gelangte immer wieder an sein ganz persönlich gesetztes Ziel!

Den Gipfel eines Berges erklimmt man nicht über Nacht! Dafür brauch es schon ein paar Tage länger. Wie lang, das hängt von Dir selbst ab. Keiner gibt Dir vor, für Dein persönliches Ziel eine Woche einen Monat oder ein Jahr zu benötigen. Niemand wird dir böse sein. Nur Du selbst kennst Dich, kannst Dein Ziel definieren, kennst Dein Tempo und kannst es bestimmen. Verliere es nur nicht aus den Augen und bleibe motiviert! Wenn Du einmal merkst das Deine Luft knapp wird, lege eine kleine Pause ein. So gewinnst du neue Energie! So machst Du alles richtig!

Ich glaube an Dich und das du dein Ziel erreichen kannst!

Viel Erfolg auf deinem Weg.

Deine Denise